
Auto-Abo gegen Leasing: Warum der Kostenvergleich oft überrascht
Wer heute ein Auto fahren will, hat mehr Optionen als je zuvor: kaufen, leasen oder abonnieren. In einem Interview auf www.blick.ch (ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Carvolution) erklärt der neue Carvolution-CEO Jan Hinrichs, warum er selbst vom Leasing zum Auto-Abo gewechselt ist und weshalb der ehrliche Kostenvergleich viele überrasche.
Als Auto-Abo-Anbieter beobachten wir diese Diskussion mit Interesse. Denn unabhängig von einzelnen Marken zeigt sie ein grundsätzliches Muster: Viele Fahrerinnen und Fahrer rechnen ihre tatsächlichen Mobilitätskosten schlicht zu ungenau.
Warum der Vergleich so schwierig ist
Beim Leasing zahlt man eine monatliche Rate – aber diese Rate deckt in der Regel nur das Fahrzeug ab. Versicherung, Strassenverkehrssteuer, Service, Reifen und der saisonale Reifenwechsel kommen obendrauf. Im Interview weist Hinrichs darauf hin, dass er sich früher nie die Zeit genommen habe, all diese Nebenkosten präzise auf den Monat herunterzurechnen.
Genau hier liegt der strukturelle Unterschied zum Auto-Abo. Beim Auto-Abo ist ein Grossteil dieser Posten bereits im monatlichen Festpreis enthalten – nur Treibstoff oder Strom zahlt man selbst. Wer wissen will, welche Leistungen konkret abgedeckt sind, findet die Details in unserem Überblick Was ist im Abo-Preis enthalten?
Die versteckten Posten, die niemand einplant
Neben den fixen Nebenkosten gibt es das, was Hinrichs die «unvorhersehbaren Details» nennt. Ein Beispiel aus dem Interview: Muss der Wagen in die Garage und man braucht einen Ersatzwagen, koste das privat schnell mal 800 Franken für die entsprechende Zeit – während solche Leistungen bei einem Auto-Abo je nach Anbieter enthalten sein können.
Solche Einzelposten summieren sich über eine mehrjährige Nutzungsdauer. Für einen fairen Vergleich zwischen Leasing und Abo sollte man deshalb immer die gesamten Betriebskosten (Total Cost of Ownership) betrachten – und nicht nur die reine Monatsrate. Eine Übersicht dazu bietet unser Beitrag zu den Vorteilen eines Auto-Abos.
Das Wiederverkaufsrisiko – gerade bei E-Autos
Ein Punkt, den Hinrichs besonders betont, ist der Wiederverkauf. «Wer schon mal versucht hat, ein gebrauchtes E-Auto loszuwerden, weiss, wie brutal die Preise schwanken können», sagt der CEO. Beim Kauf oder klassischen Leasing mit Restwert trägt oft der Nutzer dieses Risiko.
Beim Auto-Abo entfällt diese Sorge, weil das Fahrzeug am Ende der Laufzeit einfach zurückgegeben wird. Gerade in der aktuell volatilen Phase der Elektromobilität ist das ein Argument, das viele erst spät auf dem Radar haben. Wer sich für ein Elektroauto im Abo interessiert, umgeht das Restwertrisiko damit vollständig.
Flexibilität als eigentlicher Mehrwert
Ob Abo, Leasing oder Kauf am Ende günstiger ist, hängt stark vom individuellen Nutzungsprofil ab. Ein sehr spezielles Modell oder eine seltene Ausstattung kann für das Leasing sprechen. Wer dagegen Planungssicherheit, einen fixen Monatsbetrag und minimalen Verwaltungsaufwand sucht, findet im Auto-Abo ein Modell ohne Anzahlung, ohne Schlussrate und ohne langes Vertragskorsett.
Unser Tipp: Rechnen Sie ehrlich. Addieren Sie zur Leasingrate alle Nebenkosten und ein realistisches Restwertrisiko – und stellen Sie diesem Betrag den All-inclusive-Preis eines Abos gegenüber. Wer die passenden Fahrzeuge sucht, findet einen aktuellen Überblick unter Fahrzeuge im Abo.
Quelle: www.blick.ch (bezahlter Beitrag).

